Weihnachtsaktion "Päckchen für Rumänien"

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

wir beteiligen uns wieder an der Weihnachtsaktion „Päckchen für Rumänien“.

Um was geht es?

Viele Kinder leben dort in bitterer Armut. Wir wollen helfen. Wir sammeln Geschenke für Weihnachten und leiten sie an die „Rumänienhilfe Karl“ weiter. So kommen die Geschenke rechtzeitig bis Weihnachten an.

Was schenken?

Möglicher Paketinhalt: Malstifte, Schreibgeräte, Blöcke, Spielsachen (nichts elektronisches!), (Bilder-)Bücher, Kleidungsstücke (auch gebrauchte), Süßigkeiten, haltbare Lebensmittel, Dinge des täglichen Bedarfs (Seife, Zahncreme, Shampoo usw.).

Wie schenken?

Wenn Sie sich an der Aktion beteiligen möchten, geben Sie Ihrem Kind ein Paket in Größe eines Schuhkartons mit in die Schule. Wir sammeln diese Pakete und leiten sie weiter.

Bitte kennzeichnen Sie, ob das Paket für Mädchen/Jungen/beides geeignet ist und für welches Alter ungefähr.

Letzter Termin für die Ablieferung: 14. Dezember!

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Seit 28 leistet die Rumänienhilfe Karl humanitäre Hilfe für das Balkanland Rumänien. In dieser Zeit wurden ungeheure Mengen an Hilfsgütern - inzwischen ca. 830 Großraum-LKW - auf die Reise nach Rumänien geschickt. Dies ist jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Vielfach herrscht in Rumänien - obwohl seit 2007 EU-Mitglied - bittere Armut. Misswirtschaft, Korruption, die rumänische Mafia und alte politische Strukturen verhindern allzu oft einen wirtschaftlichen Fortschritt, an dem alle teilhaben können.

Die aktuelle Situation in Rumänien ist nach wie vor schlecht: Hohe Arbeitslosigkeit, geringe Einkommen, schlechte medizinische Versorgung, Abwanderung der gebildeten und v. a. jungen Menschen, miserable Altersversorgung etc. Lebensmittel gibt es zwar in den Supermärkten zu kaufen, aber zu Preisen, die oftmals auf unserem Niveau, bei manchen Produkten sogar darüber liegen. Bei Einkommen zwischen 150 und 300 € ist es so für die meisten Menschen nahezu unmöglich, ein gesichertes Leben zu führen.

Die Rumänienhilfe Karl will rumänischen Kindern eine Freude machen und ihnen zu Weihnachten Pakete mit schonen und nützlichen Dingen schicken.

Bereits im 18. Jahr gibt es nun die Aktion „Weihnachtspakete“. Viele Schulen, Kindergärten, Institutionen, Firmen und Privatpersonen haben sich schon daran beteiligt.

Möglicher Paketinhalt: Malstifte, Schreibgeräte, Blöcke, Schulhefte, Kleidungsstücke (auch gerne gute gebrauchte), Süßigkeiten, Dinge des täglichen Bedarfs (Seife, Zahncreme, Zahnbürste, Shampoo etc.). Auch dieses Jahr bitten wir Sie erneut, Ihrem Paket auf Grund der schlechten Versorgungslage verstärkt LEBENSMITTEL beizugeben (verpackte, haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Zucker, Mehl, Kakao, Puddingpulver u. ä. sowie Konserven). Das Paket sollte nicht als Möglichkeit zur Abfallentsorgung betrachtet werden. Wer möchte, kann auch einen Zettel mit seiner Adresse beilegen. Vielleicht gibt es dann eine Rückantwort und ein Dankeschön. Damit sollte man aber nicht unbedingt rechnen, denn nur sehr wenige sprechen deutsch. Die Pakete werden in der Weihnachtszeit von Pfarreien und Caritas-Mitarbeitern an bedürftige Kinder und Familien sowie an Heime verteilt. Damit ist gewährleistet, dass die Geschenke auch an die richtige Adresse gelangen. Bei vielen Besuchen in Rumänien - auch 2018 war eine Delegation vor Ort - haben sich Herr Karl und seine Helfer davon überzeugt, dass die Hilfsgüter nicht in „dunklen Kanälen“ versickern.

Für viele Kinder in Rumänien ist Euer/Ihr Paket die einzige Möglichkeit, einmal im Jahr ein Geschenk zu bekommen. Im letzten Jahr konnten wir wieder ca. 20.000 Pakete weiterleiten. Elmar Karl hofft, dass in diesem Jahr das letztjährige Ergebnis wieder erreicht oder sogar übertroffen wird. Dies kann gelingen, wenn alle kräftig mithelfen. Die Geschenke werden dann rechtzeitig vor Weihnachten mit mehreren LKW auf den Weg nach Rumänien gebracht, wo sie in vielen Gesichtern ein wunderbares Leuchten auslösen.

Für Eure/Ihre Unterstützung sagen wir bereits jetzt herzlich „Danke“ im Namen der Empfänger in Rumänien.

Elmar Karl und Ottmar Deppisch

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