Aktionen

Lesen ist wieder „in“

Gleich zweimal in vier Wochen stand das Thema Lesen an der D.-Paul-Eber-Mittelschule Kitzingen im Vordergrund. Viele gute, teils lustige Ideen und Angebote gab es am Lesetag am 14.11. für alle interessierten Schülerinnen und Schüler in der Schule und in der Stadt. Lese-Yoga, Märchenstunde, Buchstaben backen, Bücherei- und Buchhandlungsbesuche, Leserallye, Buchstabier-Schnitzeljagd, mehrsprachiges Theater und andere Aktionen weckten selbst bei den größten Lesemuffeln wieder die Leselust.

Am 3.12. stand dagegen das VORlesen im Fokus. Beim Vorlesewettbewerb ging es darum, die besten Vorleser der sechsten Klassen zu finden. Bewertet von einer fachmännischen Jury (unter Anderem besetzt mit Fr. Dr. Säger und Hr. Holzgartner - Herzlichen Dank dafür an dieser Stelle!) gaben die Schülerinnen und Schüler ihr Bestes, um ihr Publikum zu fesseln. Am Ende setzte sich Hussen A. der Klasse 6a gegen eine starke Konkurrenz durch.


Sieger des Vorlesewettbewerbs

Aktionstag "Betrieb & Schule"

Abwechslungsreiche Betriebserkundung bei LZR Kitzingen

Ob bei der Rohstoffgewinnung, der Betonherstellung oder beim Erdbau – die Arbeiten als Zulieferer der Baubranche stellt unterschiedlichste Anforderungen an die Mitarbeiter und bietet folglich vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten. Egal ob Verfahrensmechaniker, Baustoffprüfer oder gar Industriekaufmann, die Führung durch den Betrieb als auch das praktische Tun zeigten den Schülern und Schülerinnen recht eindrucksvoll, dass auch die mittelständischen Unternehmen vor Ort eine Vielzahl von Ausbildungschancen bieten.

Ziel der Betriebserkundung war es, den Kids der D.-Paul-Eber-Mittelschule aufzuzeigen, was ein Ausbildungsbetrieb bietet und fordert: Einsatzfreude, Bereitschaft zur steten Fortbildung und Arbeit im Team sind, so war zu hören, notwendige Tugenden in der heutigen Wirtschaftswelt.

- Bericht: Holzgartner -

Drei neue Stolpersteine in Kitzingen

In einer feierlichen Gedenkstunde wurden in Kitzingen am 28.02.2019 drei weitere "Stolpersteine" verlegt. Man möchte so an die Kitzinger Opfer der NS-Zeit erinnern, für die man vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Boden einsetzte.

In Kitzingen werden seit dem Jahr 2006 jährlich Stolpersteine verlegt, nun kamen 3 weitere Steine vor den Anwesen in der Moltkestraße und der Rosengasse hinzu. So erinnern nun insgesamt über 70 Steine an die Schicksale von Kitzinger Juden, die in der NS-Zeit deportiert und umgebracht wurden.

Zu Beginn des Festakts erklärte Bürgermeister Klaus Heisel, dass es eine Verpflichtung für alle sei, sich an Terror und Gewalt der nationalsozialistischen Diktatur zu erinnern, der Opfer und Leittragenden zu gedenken und immer aufs Neue zu mahnen, dass Ähnliches nie wieder geschehe. Organisatorin Frau Gonschorek sowie Mitglieder des Fördervereins "Ehemalige Synagoge Kitzingen" schilderten die Lebensdaten und Umstände der Vertriebenen. Einige Schüler/innen der D.-Paul-Eber-Mittelschule legten im Anschluss an die Einsetzung der Stolpersteine Blumenköpfe und Steine als Zeichen der Anteilnahme und Wertschätzung nieder.

- Bericht: Holzgartner, Foto: J. Hupfer -

Jugendliche der D.-Paul-Eber-Mittelschule Kitzingen reinigen den Jüdischen Friedhof

Etwa 2500 Grabstellen in Rödelsee erinnern daran, dass es im Landkreis Kitzingen vor dem Holocaust über Jahrhunderte hinweg viele jüdische Mitbürger gab. Der Friedhof ist schon lange aufgelassen aber nicht vernachlässigt.

Wer das Dorf auf der Alten Iphöfer Straße verlässt, stößt nach wenigen hundert Metern rechter Hand auf ein ummauertes Gelände. Tritt man durch das Eingangstor, werden im Inneren die Gräber sichtbar. Die Steine sind teilweise moosbedeckt, die Inschriften mitunter verwittert und deshalb nur noch schwer zu entziffern. Symbole wie der Davidstern sind aber noch zu erkennen und zeigen damit deutlich: Auf diesem Friedhof haben Menschen, deren Religion das Judentum war, ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Im Bewusstsein vieler Bürger von Rödelsee und der neuen jüdischen Gemeinde von

Würzburg ist nicht in Vergessenheit geraten, dass es eine solch bedeutende Gedenkstätte gibt. Die Gemeindemitarbeiter, die Mitglieder des Förderkreises und nun auch die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9M der DPE haben zusammen in einer Freitagsaktion den Friedhof und die Gräber von Gras, Laub und Buschwerk befreit. 

Das Vorhaben war keine zeitaufwendige Angelegenheit. Trotzdem zeigten die Schüler/innen mit ihrem Arbeitseinsatz deutlich: Sie interessieren sich für die Geschichte und nehmen Anteil am Schicksal von Menschen, die in unserer Vergangenheit entrechtet, systematisch verfolgt und ermordet wurden. Selbst wenn dieser Beitrag nur klein war - der gute Wille und die klare Geste zählen allein schon sehr viel und sind ein Beitrag gegen das Vergessen.

Bericht: Holzgartner

"Grünes Klassenzimmer"

Die Idee: Im Außenbereich der Schule soll ein Platz so umgestaltet werden, dass eine Gruppe von Schülern dort arbeiten kann:

Lesen, Zeichnen, Gruppenarbeit, Hausaufgaben machen, …

Umsetzung: Es brauchte also einen Plan und eine Idee, wo und wie man so einen Arbeitsplatz gestalten könnte.

Die Lösung brachte uns Herr Stephan Nüßlein, Kunstschmied aus Obernbreit, mit dem wir schon etliche Projekte verwirklicht haben.

Es wird eine dreiteilige Überdachung gebaut, die gleichzeitig Sonnenschutz ist und unter der die Schüler im Halbrund des Mäuerchens vor der Mensa sitzen können.

1. Schritt: Die erste ''Blüte'' ist vorhanden.

2. Für die praktische Umsetzung haben sich Schüler/-innen aus der Klasse 10Ma interessiert, um eine Woche lang mit Herrn Nüßlein in seiner Werkstatt in Obernbreit zu arbeiten.

An einer Metallstele werden Blütenblätter aus einem transparenten Kunststoff angebracht.

Alle Metall- und Kunststoffteile, der ersten Blüte wurden von den Schülern unter Anleitung von Herrn Nüßlein selbst hergestellt, bearbeitet, zusammengefügt und aufgestellt.

Sichtlich stolz präsentieren Nina Makarova, Viktoria Kutscher, Ömer Kilic und Kerem Kilic ihre Arbeit.

Vollendung: Geplant sind zwei weitere Blütenteile, sowie Sitzmöglichkeiten die das Grüne Klassenzimmer ‚‚zu einem attraktiven Treffpunkt machen werden‘‘!

Unterstützer: Das Projekt wurde zum einen über die Regierung von Unterfranken finanziert (‚‚Praxis an Hauptschulen‘‘), zum anderen unterstützte uns der Rotarier-Club mit einer großzügigen Spende.

                       

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Spendern!

 

 

Safer Internet Day

Am 20. Februar nahm die D.-Paul-Eber-Mittelschule am Safer Internet Day teil.

Um was ging es?

Das Magazin „blickpunKT“ schreibt in der Ausgabe 02/2018 auf Seite 17:

» Medienkompetenzen zu vermitteln, ist in unserer heutigen Gesellschaft wichtiger denn je. (Cyber-)Mobbing, was ist das eigentlich? Wo fängt (Cyber-)Mobbing an und wie schütze ich mich dagegen? Ab wann ist meine Handyaktivität strafbar? Mit diesen und vielen anderen Fragen rund um die Mediennutzung soll sich der Safer Internet Day, der jedes Jahr weltweit im Februar stattfindet, beschäftigen. […]

Die Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe hatten die Möglichkeit, sich in verschiedenen Workshops zum Thema „Richtige Smartphone-Nutzung“, „Rechtliche Grenzen im Netz“ oder bei einem Planspiel zum Cybermobbing auseinanderzusetzen. […]

Kooperationspartner waren die Fachstelle für Prävention im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz, die Polizeiinspektion Kitzingen sowie der zuständige medienpädagogische, informationstechnische Berater und der Jugendsozialarbeiter der DPE, Alexander Krebs. […] «

Von Seiten der Schule haben die Kollegen Landmann und Thoma zusammen mit den MedienScouts der Schule die Koordination der Workshops übernommen. Vielen Dank an alle Beteiligten, Unterstützer und Helfer! Im nächsten Jahr nimmt die DPE bestimmt wieder teil und versucht so, den Kindern und Jugendlichen einen reflektierteren und souveräneren Umgang mit den heutigen Medien näher zu bringen.

 

 

500 Deckel gegen Polio

Yes, we can and do!

Stolz präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a zusammen mit ihrer Klassleiterin Fr. Rühl und Hr. Stretz sowie der Initiatorin Fr. von Maltzan ihre gesammelten Plastikverschlüsse.

Zusammen mit weiteren fleißigen Sammlern gelingt es der Schule bisher fast wöchentlich, die 500 Deckel zu sammeln, mit deren Verkaufserlös eine Impfung gegen Polio (Kinderlähmung) in Afrika ermöglicht wird (Info).

Wir danken sehr herzlich!

Fr. D. Säger, Hr. Holzgartner

Die Klasse Ü2 beim Tag der Franken - Ein Schülerbericht

Am Sonntag, 2. Juli 2017,  organisierte die Klasse Ü2 im Rahmen des "Tag der Franken" ein Multi-Kulti-Café in Kitzingen. Jeder Schüler brachte etwas zu Essen aus seinem Herkunftsland mit. Die Schüler aus Syrien kochten Lahmacun, es besteht aus einem Fladenbrot mit Hackfleisch und Gewürzen. Es wurde auch afghanisches Essen mitgebracht: Bolani. Das ist eine Art Pfannkuchenteig gefüllt mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen. Die anderen Schüler bereiteten verschiedene Kuchen und Muffins zu. Mit dem verdienten Geld finanzieren wir unsere Klassenfahrt in den Freizeitpark Geiselwind.

Projekt Wandgestaltung

Eine echte Bereicherung!

Frau Ulrike Hügelschäffer, ehrenamtliche Lernpatin an der D.-Paul-Eber-Mittelschule, hat mit Schülerinnen der 6. und 9. Klasse zwei Wandtafeln mit Jugenstilmotiven entworfen und umgesetzt.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Farbgestaltung und Farbwirkung gelegt, wobei die Schülerinnen eigene Ideen einbringen konnten.

Wir freuen uns über diese Bereicherung!